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Doch ich backe und koche auch wenn hier nicht so viel zu sehen ist. Am heutigen Eintrag sieht man dass ich mich mehr oder weniger regelmaessig auf meinen Favoriten Blogs rumtreibe. Es ist schon interessant wie schnell manche Rezepte aufgegriffen werden. Hier habe ich zuerst das 5 Minutenbrot gesehen mit einer schoenen und gruendlichen Anleitung und mich ziemlich an die Beschreibung gehalten. Wie Petra habe ich das Brot (in etwa) geformt und auf Backpapier gehen lassen, Schnuppschnuess, Chaosqueen, und viele mehr haben es gebacken. Manche hatten mit dem feuchten Teig Probleme. Hier im Reich der Mitte ging alles problemlos vonstatten. Unser Weizenmehl hat einen Ausmahlgrad von 600, erfahrungsgemaess brauche ich eine etwas hoehere Hydration. Da nachts Raumtemperatur und Kuehlschranktemperatur im Moment gleich sind (12 Grad C) ist auch die Frage nach dem Aufbewahrungsort nicht aufgekommen. Ein wirklich einfaches, wohlschmeckendes Brot mit einer sensationell knusprigen, knisternden Kruste. Ich bin gespannt wie das Brot nach 24h Reifezeit schmeckt. Doch erst mal ein paar Bilder vom Werdegang:

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Teig nach 12h Reifezeit, geformt nach40 min Gehzeit und eingeschnitten

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Krume und Kruste, begeisterte Mitbaecker und Testesser

5 Minutenbrot zugeschnitten auf Dali Verhaeltnisse

Zutaten:

725 ml lauwarmes Wasser, 1000 g Chinesisches Weizenmehl Typ 600, 15g Trockenhefe, 25g Salz

Vorgehen
Lauwarmes Wasser im Plastikbehaelter mit Hefe und Salz mischen. Mehl mit einem Schwupp dazugeben, mit den Haenden schnell untermischen. Petra sagt man soll keine Mehlnester mehr sehen. Deckel drauf und 12h in Ruhe lassen. Ein 600g schweres Stueck abnehmen, mit bemehlten Haenden formen und auf Backpapier gehen lassen. Es veraendert sich nicht gross, genau wie beschrieben. Mangels Backstein und Superofen habe ich den Backofen auf 230Grad C mit 2 Blechen vorgeheizt, in das untere Blech eine grosse Tasse Wasser gegossen und auf dem heissen oberen Blech das Brot gebacken. Es war huebsch dampfig im Ofen und nach 30 min hatte das Brot eine schoene Farbe. Fertig. Sich am Knistern freuen und ein bisschen warten mit dem Anbeissen….


6 Responses to “5 Minutenbrot auch in China nachgebacken”

  1. on 22 Jan 2008 at 23:17 Dolce

    Dein Brot ist auch sehr schön geworden! Das chinesische Klima scheint ja ideal für das 5-Minuten-Brot zu sein. Der Tipp mit den zwei Backblechen und der Tasse Wasser ist super, denn ich habe auch nicht solch einen tollen Ofen, geschweige denn einen Backstein.

  2. on 25 Jan 2008 at 4:18 lamiacucina

    dann könnte ich wohl auch unser Halbweissmehl (705) verwenden ?

  3. on 25 Jan 2008 at 8:15 karine

    @ lamiacucina
    Das Halbweissmehl ist sicher auch geeignet. Ich habe ein bisschen experimentiert, 600er plus grobes Vollkornmehl im Verhaeltnis 10 : 1 mit angepasster Wassermenge. War auch sehr gut im Geschmack aber hat nach dem Backen nicht so appetitlich ausgesehen

  4. on 28 Jan 2008 at 20:42 Jeff Hertzberg

    Hi, I’m Jeff Hertzberg, one of the co-authors of “Artisan Bread in Five Minutes a Day,” where the recipe comes from. I’m hoping that your English is better than my German… I can read just enough to tell that you’re finding the flavor gets better after a day or so.

    If you have any questions about the bread, we’d love to hear from you on our website: www.artisanbreadinfive.com

    Jeff Hertzberg

  5. on 30 Jan 2008 at 21:10 Jutta

    Na, Dein Brot sieht aber hinreissend aus - sehr schöne Krume! Bin beeindruckt.

  6. on 29 Sep 2008 at 21:48 expresso

    Über drei Ecken her gekommen und hängengeblieben.
    Wunderschöne farbenfrohe Bilder.
    Leckere Sachen.

    Witzig: ich brauche für das 5 Minutenbrot nur 690 ml Wasser maximal. Anderes Land. Anderes Mehl :)

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