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Spinnengeburt

Im garten ist derzeit wirklich so viel los, ich komm kaum zum kochen ;-) . Heute sind etwa 1000 kleine Spinnchen geboren worden. Im Bild unten sieht man noch die Verpuppung, wir haben das Gebilde aus 3 trockenen Blaettern im Quittenbaum den ganzen Winter beobachtet. Rechts oben das dunkle Knaeuel sind die Spinnen. Jetzt sind wir gespannt wieviele Spinnen ueberleben. Die Voegel haben den Leckerbissen schon im Auge, denke ich.

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Morgenstund….

…im Garten, dort tut sich so allerhand. Heute ist so ein Tag an dem alles schoen ausschaut, sogar der Gartenabfall von gestern abend:

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Heute ist mein freier Tag, keine Verpflichtungen, keine Kinder, es wird nicht gekocht. Ziemlich frueh hat mich das schoene Morgenlicht nach draussen gelockt. Barfuss und im Schlafanzug ueber die taunasse Wiese, wie schoen ist das!? Nachher gehe ich mit Otto auf den Berg. Mal schaun was dort so waechst. Hier unten (immerhin auf 2600m Hoehe) gibts vor allem Rotes:

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aber auch Blaues:

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Zitruspresse

Hedonistin hat auf ihrem gerngelesenen low budget blog schon vor einiger Zeit einen netten post ueber Zitruspressen geschrieben. Viele sind dem Aufruf gefolgt und haben Pressen aller Art vorgestellt. Ich bin wahrscheinlich die letzte in der Runde, habe auch nichts chromblitzendes, modernes, hochtechnisches zu bieten. Nein, nur eine Limonenpresse, ganz simpel die Hebelkraft nutzend, aus Walnussholz gemacht. Sie gibt es auf jedem Markt hier fuer 10 Yuan, entspricht etwa 1 US$, zu kaufen und funktioniert wunderbar.

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Mangokuchen

Ein Kuchen ganz nach meinem Geschmack:

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Eine knuspriger Muerbteig umhuellt eine leckere, luftige, herbe Schockoladenfuellung. Als Kroenung wunderbar aromatische Mango. Angeregt wurde ich durch dieses Seite. Ich habe die doppelte Menge des Originalrezeptes fuer 2 x 16cm Formen und eine 22cm Form genommen und, wie kanns anders sein, ein paar kleine Veraenderungen vorgenommen. Die Fuellung hat genau gepasst, vom Muerbtei ist etwas fuer ein paar schnelle Kekse uebrig geblieben. Um moeglicher Verwirrung ein Ende zu setzen mein Rezept fuer eine 24 cm Form:

Muerbteig: 240g Mehl, 160g Butter, 80g Zucker, 1Ei, Prise Salz

Fuellung: 130g Butter, 100g Mehl, 2 EL Sahne, 3 EL sehr gutes dunkles Kakaopulver, 130g Zucker, 3 Eier getrennt, 1 TL Backpulver

Belag: 3 Mangos in schoene Spalten geschnitten, 1EL Butter mit 1EL Honig erwaermt

Schnellen Muerbteig kneten (ich nehm am liebsten den Foodprocessor) und die leicht gebutterte Form damit auskleiden. Dabei einen Rand wie beim Kaesekuchen hochziehen. Form abdecken und 1 Stunde im Kuehlschrank verschwinden lassen.

Fuer die Fuellung die Butter mit dem Zucker (2 ELZucker aufheben fuer den Eischnee) cremig ruehren, Eigelbe nach und nach dazuruehren bis schaumig. Mehl mit Backpulver und Kakaopulver daraufsieben und mit der Sahne unter die Butter-/Zucker-/Eimischung ruehren. Eiweiss mit einer Prise Salz steifschlagen, am Ende Zucker einrieseln und etwas weiterschlagen. Eischnee unter die Fuellmasse heben und in die gekuehlte Muerbteigkruste geben. Mangospalten darauf verteilen, mit der Butterhonigmischung bestreichen und fuer 60 min bei 200 Grad C backen. Nochmal etwas von der Butterhonigmischung darauf streichen und 2 Stunden abkuehlen lassen. Das ist wohl der schwierigste Teil des Rezeptes.

la vie en rose de Chine

Heute eine kleine Rosengeschichte. Ellen hat auf ihrem wunderbar lebendigen blog seelenruhig zu Betraegen zum Thema “la vie en rose” aufgerufen und mich damit sozusagen aus dem blog-Winterschlaf gerissen. Wir leben in einer ausgesprochenen Rosengegend, hier in Yunnan ist gerade Haupterntezeit fuer Rosenblaetter. In einem frueheren Beitrag habe ich darueber berichtet, der Rosensirup wird dieses Jahr bestimmt wieder hergestellt. Ausserdem verwenden wir getrocknete Rosenknospen fuer den Tee, ebenso schoen wie gut. Fuer den heutigen Post habe ich mir von den Freunden Henrik und Wing, die auch hier in Dali leben, Fotos und Hintergrundinformationen geholt. Es geht um…

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….auch wenn es auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist, es ist Rosenschnaps drin! Gemacht aus:

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Es ist wie ein Maerchen aus Tausend und Einer Nacht, letztes Jahr um diese Zeit haben die beiden einen Waschkorb voller Duftrosen auf dem Markt gekauft, in ihrem Wohnzimmer fuer ein paar Tage getrocknet und mit ein paar Drachenaugen und Weintrauben in das grosse, irdene Schnapsgefaess geschichtet. Das ganze wurde mit 30 Liter Reisschnaps (50vol%) uebergossen, fuer ein Jahr fest verschlossen. Jetzt war Premiere, wir durften probieren. Ein wahres Fest! Wer kosten will sollte bald nach Dali kommen, ich denke wir muessen Henrik und Wing bitten gleich einen neuen Ansatz zu machen.

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